
zeigt Ihnen wie es geht.
Perl ist eine Scriptsprache mit der Programme geschrieben werden können. Das Programm ist ein Textfile. Perl benötigt zum Ausführen des Programmes einen Interpreter. Dieser steht für alle gängigen Computersystemen zur Verfügung.
Die Ausführungen der Programmier-Beschreibungen gelten für Macintosh und wurden für die PC-Plattform getestet.
Nur die Dateien für die Unix-Plattform benötigen eine eigene erste
Zeile. Meist:
#!/usr/bin/perl
Diese Zeile beinhaltet den Pfad, wo sich das Programm auf der Unix befindet. Anschließend werden die Optionen, wie Perl laufen soll bekanntgegeben. Eine der wichtigsten ist -w = Warnmodus!:
#!/usr/bin/perl -w
Zusätzlich kann dem Compiler mit useOptionen mitgegeben werden:
Im Weiteren wird diese Zeile zwecks Übersichtlichkeit des Codes, immer ausgelassen!
Ein # bezeichnet in Perl nicht wirksame Zeichen einer Zeile = Kommentar.
Innerhalb einer Shell kann Perl Einzeiler mit der Option -e ausführen. Allerdings müssen die Wirkungen der shellspezifischen Sonderzeichen aufgehoben werden. Dies geschieht z.B. mit dem Backslash \ .
So und damit geht es los:
Zuerst erfolgt ein Programm, das im Fenster die Zeichenkette "He du da, Ich bins Perl!" ausgibt. Öffnen Sie eine neue Datei und tippen Sie den Text laut dem weißen Feld in die Datei ein:
print "He du da, Ich bins Perl!"; |
Sichern Sie die Datei unter dem Namen first.pl . Die Dateienendung " .pl" steht für die Dateienbezeichnung Perldatei. Öffnen Sie die Datei mit Perl.
Am Bildschirm sollte dann der Schriftzug:
zu sehen sein.
Ein Programm setzt sich aus mehreren Befehlen zusammen. Jeder neue Befehl bzw. neue Anweisung außer, wenn man das möchte, die letze Anweisung eines Blockes endet in Perl mit einem ; Strichpunkt.
Variablen werden in Perl mit dem $ Zeichen bezeichnet ($a, $Var,...).
Sie können sowohl mit einer Zeichenkette einer Zahl oder einem boolschen
Wert, belegt werden.
Damit Perl zwischen String = Wert einer Variablen und Befehl = Anweisung zur
Durchführung des Programmes - beides sind ja Buchstaben - unterscheiden kann,
werden Strings besonders markiert:
Um sich das anzusehen, schreiben Sie ein neues Programm.
$ZahlenVariable = 5; $StringVariable = "Ich bin ein Text"; print $ZahlenVariable; print $StringVariable; |
Im Ausgabefenster sollte dann der Schriftzug:
zu sehen sein. Natürlich ist das kein klarer Ausdruck, da die "5" an "Ich bin ein Text" anklebt. Besser ist ein Trennzeichen zwischen diesen Ausdrücken. Die Notwendigsten sind:
" " ein Leerzeichen (Achtung in einem String gilt jedes Zeichen
als Zeichen!! Auch ein Leerzeichen)
\ t Abstand eines Tabulators.
\ n Zeilenumbruch (new line).
\ a alarm, System Warnton
\102 oktaler Zeichencode (hier für 'B')
\x43 hexadezimaler Zeichencode (hier für 'C')
\cC Control-Zeichen (hier: Ctrl-C)
Da die Trennzeichen Zeichensatzelemente sind, werden diese innerhalb eines Strings definiert.
$ZahlenVariable = 5; $StringVariable = "Ich bin ein Text"; print $ZahlenVariable; print "\n"; print $StringVariable; |
Im Ausgabefenster sollte dann der Schriftzug:
zu sehen sein. Diesmal werden die Variablen durch das Trennzeichen "\ n" getrennt.
Mehrere Zeichenketten werden mit einem Punkt zusammengefügt.
$a = "Eins"; $b = "Zwei"; print $a.$b; |
Im Ausgabefenster sollte dann der Schriftzug:
zu sehen sein.
print "a" x 3 druckt aaa, dies funktioniert auch mit Arrays.
Variablen werden entsprechend ihrem Kontext ausgewertet. Daher werden bei +
die Variablen als Zahlen für die Rechenoperation addieren ausgelegt und
wegen des Punkt-Operators, der Zeichen verbindet, das Zeichen 3 und das Zeichen
4 nebeneinandergeschrieben.
$a = 3; $b = 4; print $a+$b; print "\n"; $a = 3; $b = 4; print $a.$b; |
Im Ausgabefenster sollte dann der Schriftzug:
zu sehen sein.