Unterschied RGB CMYK:
Eine Bilddatei gibt vor wieviel Farbe aufgetragen werden soll. Je nachdem ob hochglänzendes reinweißes Farbpapier oder schweinchenrosa zusaufendes Löschblatt-Papier verwendet wird, ergeben sich unterschiedliche Farben und Bildhelligkeiten. Natürlich möchte ich schon vorher wißen was da los ist. Um das endgültige Ergebnis sehen zu können bieten manche Programme eine Druckvorschau an = CMYK
RGB
Rot, Grün, Blau
Jede Farbe entspricht einem Projektor der an die Wand leuchtet. Die Summe aller Farben ergibt weiß = 255. Alles ausgeschaltet schwarz = 0.
Unabhängig vom Gerät kann reines C, M, Y nicht darstellen! Keine Vorschau wie der Druck außieht!!! Da diese Farbdarstellung unabhängig vom Druckgerät ist, wird dieser Farbraum geräteunabhängiger Farbraum genannt. Er wird für grobe Farbänderungen verwendet. Und wenn das Bildes für verschiedene Ausgabemedien verwendet wird. (Die ursprüngliche Farbe bleibt erhalten, erst für den Druck erfolgt die Umwandlung auf das entsprechende CMYK)
CMYK
Cyan, Magenta, Yellow, K[schwarz]
Farbe die auf Papier aufgetragen wird. Keine Farbe ergibt die Papierfarbe = 0% = vielleicht unweiß. Ist das Papier nicht weiß wird weiß nicht weiß! Volle Deckkraft CMY ergibt leider kein Schwarz (eher braun), daher gibt es den Zusatz K. Alles mit je 100% ergibt Schwarz (= Papierfarblösung). Farbmischungen mit 100% Schwarz sind immer Schwarz. Schwarz kann mit Farbanteilen satter werden.
Eine Vorschau für den Druck für EIN Gerät, daher geräteabhängiger Farbraum genannt! Kalibrierung notwendig! Grobe Farbabweichungen können nicht ausgebeßert werden, da nur im vorgegebenen Farbraum gearbeitet werden kann. Kann reines R, G, B nicht darstellen!
Tonwertzuwachs:
Der Tonwertzuwachs gibt an um wieviel Prozent ein Druckpunkt dunkler wird weil das Papier mehr säuft, obwohl man die gleiche Menge der Farbe verwendet.(Löschplatt Effekt).
Gesamtfarbauftrag:
Dieser gibt an, wieviel die Summe aus C-Auftrag und M-Auftrag und Y-Auftrag und K-Auftrag eines Punktes ergibt. Er wird abhängig vom Druckverfahren bestimmt. Er beeinflußt auch ab wann und wieviel Prozent der gleichteiligen CMY-Teile durch K ersetzt werden.
Achtung: die Hobbydrucker, Fotolabors uä gehen davon aus daß sie immer in RGB arbeiten. Intern wird alles vollautomatisch ihren Vorstellungen angepaßt. Das entspricht der Programmautomatik einer Kamera. Im Druckbereich, (ab 5 Mio Stück) sind derzeit solche Verfahren noch nicht möglich, daher CMYK
Vorsicht: Grundsätzlich gilt, daß das Bild solange als möglich in dem Farbraum beibehalten werden soll, in dem es hereinkam. Häufiges Wechseln zwischen RGB ? CMYK Modus verschlechtert die Farbqualität der Datei.